Einfach das Wunschgeschlecht zeugen

Wie wir viermal das Wunschgeschlecht gezeugt haben – und wie ihr das auch könnt
Wunschgeschlecht – Die rohmantische Familie

Die vier Kinder, die zu uns gekommen sind und mit uns leben, sind weiblich-männlich-weiblich-männlich.

„Habt ihr ein Glück, als ob ihr das geplant hättet!“, haben wir so oder sinngemäß schon oft gehört.

Ja, es ist ein Glück, aber es ist kein Zufall. Wir haben das tatsächlich geplant.

Zugegeben, beim ersten Kind war ich (Rohmeo) offen für alles, Julia hat sich einfach ein Mädchen gewünscht und wir haben getan, was wir konnten, um so schnell wie möglich ein Kind zu zeugen.
Es wurde ein Mädchen. Damals waren wir Anfang zwanzig, im Studium, völlig unbedarft – und Julia hatte sich zuvor ein Jahr lang mit einer Hormonpille vergiftet. So hat es drei Zyklen bis zur Empfängnis gedauert, der Zeitpunkt des Eisprungs war nicht fühlbar – praktisch geplant hatten wir für das Geschlecht noch nichts.

Das zweite Kind sollte jedoch auch meinerseits ganz gewiss ein Junge werden, das dritte ein Mädchen, das vierte dann wieder ein Junge. Und so ist es jeweils gekommen.

Wie haben wir das angestellt?

Wie immer in solchen Fällen war das Aufeinandertreffen zweier wesentlicher Faktoren entscheidend:

  1. Das richtige Mindset.
  2. Die Kompetenz.

Das Mindset

Das richtige Mindset beinhaltet das absolute Vertrauen in die eigene Schöpfungskraft (und Zeugungskraft 😉 ) und eine positive Grundeinstellung. Lähmende zweifelnde Fragen wie „…und wenn es doch das andere Geschlecht wird – fühlt es dann nicht meine Enttäuschung?“ kommen nicht vor, werden von der unbändigen Freude auf den Jungen/das Mädchen einfach weggespült. Es steht im Augenblick felsenfest: „Jetzt zeugen wir ein Mädchen/einen Jungen!“

Über die Techniken zum Erwerb des richtigen Mindsets gibt es unzählige Anleitungen, Seminarangebote und Webseiten. Bei uns, insbesondere bei Julia (deren Eizelle ja die Empfängnis steuert) war es bereits vorhanden.

Wichtig, damit du dich nicht gleich abschrecken lässt: Manche versuchen ein Leben lang erfolglos, allgemein in eine positive Grundeinstellung zu gelangen. Es ist aber bei dieser konkreten Aufgabenstellung nicht schwierig. Es braucht sich nur in actu das richtige Hochgefühl einstellen und der Zweifel maximal noch zwei Tage im Anschluss, bis zur erfolgten Befruchtung, im Hintergrund bleiben. Das Hochgefühl dabei liegt in der Natur des Aktes!

Nur auf ein Buch möchten wir an dieser Stelle hinweisen, das uns geholfen hat, unsere Macht zu erkennen:
Eselsweisheit: Der Schlüssel zum Durchblick (von Mirsakarim Norbekov).

Hier geht es zwar vordergründig nur um die körperliche Gesundheit, tatsächlich jedoch darum, wie sich die Macht des Geistes über die Materie praktisch einsetzen lässt. Außerdem ist es so humor- und kraftvoll geschrieben – in jedem Fall lesen, eine Bereicherung für alle Lebenslagen!

Wie du dir die mentalen Voraussetzungen auch erwerben magst, der Hauptfokus unseres Beitrags liegt auf der zweiten Frage, dem praktischen Wie?

Die Kompetenz (praktische Anleitung zum Wunschgeschlecht)

Um das gewünschte Geschlecht zu zeugen, machen wir uns die biologische Tatsache zu Nutze, dass männliche Spermien schneller, stärker, und kurzlebiger sind als weibliche. Weibliche Spermien haben in einem Kopf-an-Kopf-Rennen zur Eizelle in der Regel das Nachsehen, überdauern aber deutlich länger als männliche. Außerdem gibt es im frischen Ejakulat mehr männliche als weibliche Spermien.

Daraus lassen sich folgende Faustregeln ableiten:

Ihr wollt ein Mädchen zeugen

  1. Die Spermien sollten nicht zu frisch sein. Idealerweise liegt die letzte Ejakulation des Mannes schon mehre Tage zurück, so sind schon mehr der kurzlebigen männlichen Spermien bereits in den Nebenhoden eingegangen.
  2. Aus dem gleichen Grund ist es hilfreich, wenn der Mann die Spermien in seinem Hodensack zuvor nicht schont. Wärme über Körpertemperatur tötet Spermien – bevorzugt die männlichen. Heißes Wannenbad oder längere Fahrradtouren sind Ansätze.
  3. Auch in der Scheide überleben die weiblichen Spermien länger. Findet der Geschlechtsakt bereits einige Tage vor dem Eisprung statt, kann die gerade gesprungene Eizelle sogleich von den noch lebenden weiblichen Spermien gefunden werden – die männliche Konkurrenz ist in der Wartezeit eingegangen.
  4. Je weiter der Weg, desto besser die Karten der Mädchen: Ist die Strecke zum wartenden Ei kurz, haben die stärkeren Buben die Nase vorn. Für eine Strecke, die eventuell sogar Tage des Schwimmens erfordert, haben die Mädchen die nötige Ausdauer. Deshalb sollte die Ejakulation nicht zu tief in der Scheide erfolgen.

Ihr wollt einen Jungen zeugen

  1. Frisch produziertes Sperma enthält mehr von den schnellen männlichen Spermien als älteres. Verwendet den „zweiten Aufguss“, also: erste Ejakulation an einen anderen Ort, dann die zweite einige Stunden später innerhalb.
  2. Die männlichen Spermien brauchen besonders vorsichtige Behandlung. Vermeide vor dem Akt Hitzeeinwirkung auf die Hoden nahe oder gar oberhalb der Körpertemperatur.
  3. Am Tag des Eisprungs haben die schnelleren Jungen die besten Karten: Das Ei ist schon oder bald da – das Ziel vor Augen gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
  4. Für die Sprinter empfiehlt sich eine kurze Strecke: Bevorzugt eine tiefe Ejakulation, etwa von hinten, wo das weibliche Schambein nicht im Weg ist.

Du siehst: Es ist kein Zufall!

Kontrollwahn?

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir meinen nicht, dass wir mit Gewalt versuchen sollten, natürliche Vorgänge zu kontrollieren.
Natürlich wären wir jeweils mit dem anderen Geschlecht ebenfalls glücklich gewesen.

Wir möchten euch an dieser Stelle einladen, das stoffliche Leben auf dieser Erde als das zu sehen, was es in seiner Tiefe ist: ein Spiel der Formen.
Ein Spiel, das wir mit unseren Entscheidungen, unseren Spielzügen, beeinflussen. „Wenn ich so spiele, dann passiert das, dann ziehe ich so, dann so,….“.

Und wenn sich das Spiel aber doch anders entwickelt, als wir es geplant haben?

Dann ist es immer noch nur ein Spiel.

Vielleicht war auch gerade diese Leichtigkeit ausschlaggebend für unseren Erfolg bei der Planung der Geschlechter.
Keinen Moment haben wir daran gezweifelt, genau das jeweilige Geschlecht zu zeugen, waren aber grundsätzlich bereit auch für das andere.
Ein Bild: Du magst sowohl die Farbe Grün als auch die Farbe Rot. Heute packst du nun deine Malutensilien aus und entscheidest dich, dieses Mal ein Bild mit vielen Grüntönen zu malen. Würde es doch ein rotes Bild, gefiele es dir auch – aber warum sollte es nicht grün werden? Du wählst doch die Farben selbst aus!

In diesem Sinne viel Spaß beim Spielen und viel Erfolg wünschen euch

Rohmeo und Julia

13 Replies to “Einfach das Wunschgeschlecht zeugen”

  1. Lieber Benedikt, liebe Julia,

    ich habe eine Frage zu eurem o. g. Beitrag. Es geht darum, ein Mädchen zu zeugen. Ihr schreibt: „Die Spermien sollten nicht zu frisch sein. Idealerweise liegt die letzte Ejakulation des Mannes schon mehre Tage zurück, so sind schon mehr der kurzlebigen männlichen Spermien bereits in den Nebenhoden eingegangen.“
    Meine Frage dazu: In den meisten Bücher zu diesem Thema steht genau das Gegenteil; nämlich, dass man zum Mächen zeugen sehr häufig Geschlechtsverkehr haben sollte, damit sich die Spermienanzahl und -dicht e veringert, denn das würde die Anzahl der männlichen Spermien verringern. Und zum Jungen zeugen wäre es von Vorteil, ein paar Tage vor dem Eisprung auf Geschlechtsverkehr zu verzichten, weil dann mehr männliche Spermien vorhanden sein sollten. …
    Könntet Ihr bitte weiter ausführen, wieso Ihr der Meinung seid, dass männliche Spermien nach ein paar Tagen in den Nebenhoden eingehen.
    Das wäre sehr nett, alles Gute bis dahin,
    Margarete Krause

    1. Liebe Margarete,

      deine Quellen kenne ich leider nicht, ich habe wohl „die meisten Bücher“ übersehen und kann auf deren Argumentation daher nicht eingehen.

      Das Thema ist noch wesentlich komplexer, wir haben einige Faktoren noch außer Betracht gelassen, beispielsweise den pH-Wert in der Scheide, der sich dadurch beeinflussen lässt, ob die Frau zum Orgasmus kommt oder nicht (was wir bewusst nicht beachtet haben – das wäre doch zu viel des Eingreifens).
      Die beschriebenen sind nur ein paar einfache Faustregeln, die aber m. E. Sinn ergeben.

      Ich erkläre dir gerne etwas ausführlicher, wie unsere Meinung bezüglich Häufigkeit des GV zustande kommt. Mit dieser Meinung sind wir übrigens nicht allein, ich hatte auch verschiedene Quellen dazu gelesen, kann sie dir nach den Jahren jetzt aber nicht mehr nennen (und möchte auch nicht länger recherchieren, das Theme ist für uns „durch“).

      Alle Spermien gehen mit der Zeit ein, ihr Energievorrat zum Schwimmen ist logischerweise sehr begrenzt (keine Möglichkeit zur Energieaufnahme, sehr wenig „Speicherplatz“).

      Männliche Spermien gehen schneller ein als weibliche, das ist eine Tatsache. Woran das liegt, weiß ich nicht, aber die Vermutung liegt nahe, dass sie ihre Energie aufgrund ihrer schnelleren Bewegung einfach früher verbraucht haben.

      Frisch in den Hoden gebildete Spermien im Verhältnis 50:50 (weiblich:männlich) sickern kontinuierlich in die Nebenhoden – unabhängig davon, ob aus den Nebenhoden Spermien ejakuliert werden oder nicht.

      Betrachten wir also den Zustand in den Nebenhoden, nachdem sie frisch geleert wurden: Zunächst sind fast keine Spermien da, aber unbeeindruckt von den weiteren Geschehnissen am Ausgang kommen sofort frische beiderlei Geschlechtes hinzu. Eine bald folgende zweite Ejakulation enthielte also wenig Spermien insgesamt (der Anteil läge also noch unter den üblichen 10% (der Rest ist ohnehin die Flüssigkeit aus der Prostata)), diese aber im ausgeglichenen Verhältnis. Ein Vorteil für die Männchen, da diese schneller schwimmen.

      Bleibt die zweite Ejakultion nun aber aus, altern die Spermien in den Nebenhoden. Zwar kommen weiter frische hinzu, die Spermiendichte steigt, aber von den älteren Spermien sterben zuerst die männlichen. Es gibt also in einem älteren Ejakulat (wie du schreibst) zwar mehr Spermien insgesamt, auch männliche, aber noch mehr weibliche, da von diesen noch mehr alte Überlebende existieren. Das Verhältnis weiblich:männlich kippt nach links – mehr Chancen für ein Mädchen.

      Dass sich, wie du schreibst, die Spermiendichte im Ejakulat bei häufigeren Orgasmen verringert, ist richtig, aber weshalb das einen Vorteil für die weiblichen Spermien darstellen sollte, bleibt unklar.

      Zu deiner Aussage „Und zum Jungen zeugen wäre es von Vorteil, ein paar Tage vor dem Eisprung auf Geschlechtsverkehr zu verzichten, weil dann mehr männliche Spermien vorhanden sein sollten.“:
      Dem ersten Teil kann ich zustimmen, die Begründung ist dagegen etwas ungenau: Findet der GV schon einige Tage vor dem Eisprung statt, „warten“ die Spermien in der Scheide auf das Ei. Zeigt es sich dann erst nach einigen Tagen, wird es von mehr weiblichen Spermien erwartet als von männlichen, da von den männlichen weniger die Wartezeit überstanden haben.
      Ist die Eizelle bei der Ejakulation aber schon da oder sehr bald da (die Tage zuvor wurde verzichtet), beträgt der Anteil der männlichen Spermien dagegen noch rund 50%, insofern stimmt es, dass dann „mehr männliche Spermien vorhanden“ sind. Zwar nicht mehr als weibliche, aber mehr als im Falle der längeren Wartezeit. Aufgrund ihrer Schnelligkeit sind die Männchen, wie beschrieben, im Vorteil, wenn sie 50% der Anwesenden stellen.

      Dabei fällt mir ein – und das ist möglicherweise das, was deine Quellen meinen: Wenn man häufig GV hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man die für ein Mädchen günstigere Zeit mehrere Tage vor dem Eisprung „erwischt“ natürlich höher, was den (für die Mädchenzeugung) Nachteil des frischeren Ejakulats teilweise ausgleicht. Noch besser für die Mädchenzeugung ist es allerdings, den Zeitpunkt des Eisprungs im Voraus zu kennen und den GV zwei Tage zuvor nach einer zweitägigen Ejakulationspause des Mannes stattfinden zu lassen!

      Ich hoffe, ich konnte mich verständlich genug ausdrücken.

      Dir und deinem Partner (bzw. denen, für die du nachfragst) wünsche ich jedenfalls viel Spaß und Erfolg beim Zeugen eines Mädchens!

      Alles Liebe

      Benedikt

      1. Hallo lieber Benedikt,

        ich danke dir vielmals für die Antwort. Ich kann deine Ausführungen nachvollziehen, auch wenn sie von den mir bisher bekannten Thesen abweichen. Danke dir dafür. … Ich habe mich v. a. mit der „Sheetles-Methode“ beschäftigt und dazu verschiedene Bücher gelesen. Bisher konnte ich den Zusammenhang zwischen Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs und der Zeugung eines bestimmten Geschlechts nicht nachvollziehen. Dank dir schon.

        Alles Gute für dich und deine Liebsten (macht weiter so, ihr seid echt toll),
        freundliche Grüße,
        Margarete Krause

  2. Hallo Rhomeo,
    Erstmal Danke für die tolle Geschichte. Hat sich so schon gelesen.
    Kurz zu uns: wir haben fünf wundervolle Jungs. Nun haben wir entschieden ein letztes Baby zu bekommen. Unser beider Wunsch natürlich ein Mädchen :-))
    Meine Frage: wie genau sollte die Nahrung denn aussehen?
    Wir haben bei den letzten beiden Jungs versucht etwas zu beachten… aber an der Nahrung hab ich nix geändert.
    Vielleicht könntest du mir paar Tipps geben.

    Vielen Dank schon mal und ganz liebe Grüße
    Natalie

    1. Liebe Natalie,

      es ist schon so, dass mit der lebendigen Nahrung Bewusstsein und Einflussmöglichkeiten auf die eigenen Körperfunktionen gewachsen sind. Eventuell gibt es also einen Zusammenhang.

      Bestimmte Nahrungsmittel für ein bestimmtes zu zeugendes Geschlecht jedoch — da müssen wir passen.
      Wir haben stets das Wunschgeschlecht gezeugt mittels Willenskraft und den praktischen Techniken (hinter denen wissenschaftliche Erkenntnisse stehen). Oder aber, wie sicher manche behaupten, wir hatten einfach Glück — die Wahrscheinlichkeit beträgt ja immerhin 1/16, dass es genau so kommt.

      Vielleicht ist es etwas missverständlich, weil wir diesen Artikel in unserem „Ernährungsblog“ veröffentlicht haben. So kann der Eindruck entstehen, wir hätten das Wunschgeschlecht mit unserer Ernährung beeinflusst.

      Für dich wäre sicher sehr interessant zu erforschen, mit welcher inneren Haltung du Kinder zeugst.
      Es gibt Statistiken, die belegen, dass etwa zu Kriegszeiten mehr Jungen als Mädchen gezeugt werden. Passend dazu, dass zu diesen Zeiten Männermangel herrscht. Das hat mit der Hormonlage der Frauen zu tun, die Eizelle und Scheidenflora etc. derart beeinflusst, dass sie männlichen Spermien Vorteile schafft.

      [Spekulation an:] Im Krieg ist der Mann häufig nur kurz da. Eine Zeugung ist möglich, die Wahrscheinlichkeit, den Mann auch langfristig als sorgenden Partner bei der Aufzucht an der Seite zu haben, ist aber besonders gering. Das hat eine besondere Angstlage zur Folge, die in den Stunden und Tagen nach der Verbindung das zu zeugende Geschlecht beinflusst.
      Vielleicht haben also Frauen, die Angst um ihren Partner haben (egal, ob begründet oder nicht), oder deren Partner selten und unregelmäßig zuhause ist, oder die irgendwie anders das Gefühl haben, es herrsche „Krieg“, eher die Tendenz, Jungen zu zeugen. [Spekulation aus.]

      Falls du meinst, so etwas könnte irgendwie da sein, habe ich eine wunderbare Empfehlung: Meditation oder zumindest Entspannungstechniken.
      Wenn dein Körper wirklich durch deine (mehr oder weniger bewusste) Gefühlslage meint, immer Jungen zeugen zu müssen, kannst du durch Entspannung, „Loslassen“ den beschriebenen Zeugungstechniken eine Chance zur Wirkung geben.

      Deiner großen Familie alles alles Gute und viel Erfolg bei der Zeugung eures sechsten Kindes, das natürlich in jedem Fall wieder wundervoll wird!

      Lieben Gruß
      Rohmeo

  3. Hmmm, ich finde euren Beitrag schön, allerdings hat es bei uns z.B. nicht geklappt, ich habe mich auch vorbereitet mit entsprechend Literatur und zu der Zeit habe ich auch 100% Rohkost gelebt und mein Mann und ich waren uns zu 100% sicher bei der Zeugung und Schwangerschaft, dass es ein Mädchen ist. Das wunderbare Wesen in meinem Bauch haben wir sogar mit dem ausgesuchten weiblichen Namen angesprochen. Tja, die Überraschung kam dann bei der Geburt, der Gesichtsausdruck meines Mannes ist in meinen Erinnerungen nach wie vor Gold wert ;-). Aber unser eigensinniger Sohn hat beschlossen, kein Mädchen zu sein und seine Chance zu uns zu kommen trotzdem genutzt. Natürlich weiß ich heute, dass es für uns das Beste ist, dass genau er gekommen ist, deswegen frage ich mich heute, ob es nicht doch ne fifty/fifty-Chance ist mit dem Geschlechtzeugen. Keine Ahnung. Aber zum Glück kann man es als Spiel sehen, denn eins hab ich auch gelernt, auch wenn es anders kommt als man denkt, man liebt sein Kind GottseiDank immer – unabhängig vom Geschlecht. Liebste Grüße

    1. Liebe Laura,

      das finde ich interessant. Habt ihr auch die „Techniken“ angewandt?
      Tatsächlich, manchmal gelingt es wohl nicht. Wenn wir uns auf eine bestimmte, tiefe Weise einer Sache sicher waren, ist es stets so gewesen. Ich kann schwer beurteilen, wie sich euer „100% sicher“ angefühlt hat.
      Das sind die Erfahrungen anderer, die bei manchen dann doch heimliche Zweifel sähen können.
      In jedem Fall, auch ohne das „Mindset“, erhöhen die Techniken die Wahrscheinlich für das Wunschgeschlecht, daran besteht gar kein Zweifel.
      Liebste Grüße zurück!
      Rohmeo

  4. Für mich gibt es keine „Zufälle“, deshalb habe ich das Wort in Anführungszeichen gesetzt. Ich glaube, dass die Ursache für all das, was mir im Leben passiert, mein Geist ist, meine Gedanken sind. Menschen, die das ebenfalls erkannt haben, meditieren oft, um ihr Gedankenkarussell zur Ruhe zu bringen. Denn man erschafft sich sein persönliches Universum nicht nur mit positiven Gedanken, sondern auch mit ängstlichen, zornigen oder destruktiven. Ich habe für mich festgestallt, dass mir nicht nur das Meditieren hilft, zur Ruhe zu kommen, sondern auch die Nahrung. Deshalb esse ich so wie ich esse, roh und unverarbeitet: Die rohe, intuitive Ernährung hat mir mehr als jede Meditationskassette, mehr wie jeder Vortrag, mehr wie das Beschäftigen mit spiritueller Literatur dabei geholfen, meinen Geist zur Ruhe zu bringen. Was das Geschlecht meiner Kinder betrifft, war ich übrigens auch schon vor meiner Umstellung auf Rohkost sehr klar: Erst sollte ein Junge kommen, weil mein Mann dies gerne so wollte. Aber dann wollte ich ein Mädchen. Das ganze haben wir einmal wiederholt, dann war die Familienplanung abgeschlossen. 🙂 Es geschah, wie gewünscht, allerdings ohne rationale Überlegungen, wie man das Wunschgeschlecht zeugen könnte.

    1. Darauf wollte ich hinaus, denn das sehe ich auch so: Es gibt keine Zufälle.

      Und ich freue mich über deine Kurve zu unserem Herzensthema: Welchen Einfluss usnere Nahrung auf unser Bewusstsein hat.

      Spirituelle Praxis und Schaffung der biologischen Voraussetzungen für Transzendenz bedingen sich gegenseitig.
      Rohe, lebendige Nahrung öffnet unsere Sinne, erhöht irgendwie fühlbar unsere Schwingung (der Begriff „Schwingung“ passt einfach gefühlsmäßig, wie ein tanzendes „swinging“ – ich verbinde damit keine esoterische Theorie).

      Damit werden wir empfänglicher für subtilere Signale, fühlen das Wirken der Evolution in uns, die Größeres mit dem Menschen vorhat.

      Die spirituelle Sehnsucht, mit allem dazugehörigen Schmerz, ist in uns mit der Veränderung der Ernährung erst erwacht. Und damit das Interesse an Meditation und spiritueller Literatur.

      Als die größte Herausforderung sehe ich es derzeit, oft genug innere Ruhe ohne Dämpfung zu erhalten. Durch tote Nahrung gedämpft „ruhig“ zu sein ist nicht schwer. Mit einem Haufen frischer Sprossen Tag und Nacht durchzutanzen auch nicht.
      Doch Energie in Ruhe zu erfahren lässt uns unser schöpferisches Potential entfalten, dann können wir unsere Gedanken als präzise Werkzeuge einsetzen.

      Ihr habt bei eurer Familienplanung also nur die erste der von mir beschriebenen Voraussetzungen gebraucht. Wahrscheinlich ist damit es letztlich egal, welcher Technik wir uns bedienen, um unser Ziel zu erreichen. Ihr hattet keinen Zweifel, dass die Kinder so kommen, also kamen sie so. Wir hatten keinen Zweifel, mit unserer Technik das Wunschgeschlecht zu zeugen, also kam es so.

  5. Hallo Ihr Zwei!

    Schön geschrieben. Auch wir haben nach einem Junge 2 Mädchen bekommen, und waren bis auf kurze Zweifel auch immer überzeugt, dass es 2 Mädchen geben würde.

    alles Liebe euch
    Denise

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