Schwarzwälder Kirschtorte, roh-vegan und hippocratisch

Die beste Schwarzwälder Kirschtorte ist roh, vegan, fast ohne jeden Zucker, alkoholfrei, lebendig und unglaublich köstlich.

Jetzt ist Julia wieder eine kleine Sensation gelungen. Bitte, probiere diese Torte aus!

Hier findest du das folgende Rezept übrigens als druck- und speicherfreundliches pdf. Druckansicht

Durch den Mohn ist sogar die Idee des Alkoholgeschmacks umgesetzt. Es fehlt nichts, aber auch wirklich gar nichts, zum Zucker-Sahne-Schnaps-Vorbild (mit Ausnahme des Katers und Völlegefühls vielleicht)!

Roh-vegane Konfiserie auf Spitzenniveau. Die Zubereitung ist nicht ohne Aufwand – daher geben wir eine ganz detaillierte, kleinschrittige Anleitung –, tatsächlich aber noch einfacher als beim Original.

Gemäß der Hippocrates-Ernährung enthält diese Torte nur ganz wenig Zucker (genau den wenigen Fruchtzucker der Sauerkirschen), ist selbstverständlich zu 100 % roh und vegan – und schmeckt dabei sensationell.

Ein weiterer Vorteil dieses Rezepts gegenüber unserem sonstigen rohen Süßgebäck: Du brauchst nicht unbedingt ein Dörrgerät. Nüsse und Samen kannst du direkt aktiviert und voller Lebendigkeit feucht weiterverarbeiten (mit Ausnahme der Haselnüsse, die musst du ohne Dörrmöglichkeit ausnahmsweise unaktiviert verwenden).

Zutaten für die Sahnecreme:
  • 165 g trockene Mandeln (nicht aktiviert)
  • 1 kleine bis mittlere Kokosnuss (ca. 300 g Fruchtfleisch)
  • 30 g getrocknete Wildaprikosen in Rohkostqualität
  • 75 ml Wasser
  • 1 TL Zitronensaft
  • 20 Tr. Stevia Fluid
  • ½ TL Vanille
  • 1 Pr. Salz
Zutaten für den Biskuitboden:
  • 250 g Blaumohn
  • 200 g Haselnusskerne
  • 30 g getrocknete Wildaprikosen in Rohkostqualität
  • ½ TL Vanille
  • ½ TL Zimt
  • 1 TL Stevia Fluid
  • 5 EL roher Carob
  • ¼ TL frisch geriebene Zitronenschale
  • 1 Pr. Salz
Zutaten für die Fruchtfüllung:
  • 600 g entsteinte TK-Sauerkirschen
  • 3 EL Flohsamenschalen
  • 35 Tr. (10+25) Stevia Fluid

roh-vegane Schwarzwälder Kirschtorte

Vorbereitung:
  1. Aktiviere Wochen oder Tage zuvor die Haselnusskerne: Über Nacht (maximal zwölf Stunden) weiche sie in reichlich Wasser ein (sie vervielfachen ihr Volumen), spüle sie danach ab und trockne sie im Dörrgerät bei maximal 42°C gründlich durch.
  2. Mindestens sechs, maximal zwölf Stunden vor der eigentlichen Zubereitung der Torte weiche den Mohn in reichlich Wasser ein. Spüle ihn danach in einem feinmaschigen Sieb gründlich durch.
  3. Verfahre genauso mit den Mandeln. Nach sechs bis maximal zwölf Stunden erhältst du aus 165 g trockenen Mandeln rund 250 g pralle, feuchte Kerne.
  4. Einige Stunden vor der Zubereitung gib die gefrorenen Sauerkirschen in ein Sieb über einer Schüssel, damit du den Saft der auftauenden Kirschen auffangen kannst.
Zubereitung der Sahnecreme:
  1. An einem der drei dunklen Punkte kannst du mit einem Korkenzieher problemlos durch die Schale in die Kokosnuss eindringen und durch das gebohrte Loch das Kokoswasser ausfließen lassen. Verwende dieses anderweitig. Die flüssigkeitsleere Kokosnuss werfen wir nun einfach vom Balkon auf das Pflaster, um sie aufzubrechen. Natürlich kannst du sie auch sauber aufsägen und eine hübsche Schale behalten.
  2. Brich das Fleisch aus der Nuss. Die braune Haut kann dranbleiben.
  3. Wenn jedoch dir eine helle Optik näher am konventionellen Sahneweiß wichtig ist, schneide die braune Haut vom Fleisch (eventuell brauchst du dann einen Teil einer weiteren Kokosnuss) und/oder mach dir die Mühe und enthäute die feuchten Mandeln. Unsere Torte auf den Fotos ist die dunklere Variante.
  4. Püriere nun das Kokosfleisch mit den eingeweichten Mandeln und allen übrigen Zutaten mithilfe des Stopfers im Mixer fein.
  5. Entferne die Sahnecreme aus dem Mixbehälter und gib sie zunächst in den Kühlschrank.
Zubereitung des Biskuitteigs:
  1. Pulverisiere die aktivierten Haselnüsse mit dem rohen Carob in einem trockenen Mixbehälter. Idealerweise verfügst du über einen zusätzlichen Trockenmixbehälter, dann brauchst du den anderen Mixbehälter nach der Sahnecreme nicht zu spülen.
    Hast du nur einen, entferne jetzt das Nusspulver aus diesem und stelle es beiseite.
  2. Vermixe den eingeweichten Mohn nun mit allen übrigen Zutaten zu einem feinen Püree.
  3. Anschließend füge das Nusspulver hinzu und mixe erneut.
  4. Entferne den Biskuitteig aus dem Mixbehälter und stelle ihn in den Kühlschrank.
Zubereitung der Fruchtfüllung:
  1. Vermixe den aufgefangenen Kirschsaft mit 3 EL Flohsamenschalen und 10 Tr. Stevia Fluid und belasse ihn im Mixbehälter.
  2. Verrühre die ganzen Sauerkirschen mit 25 Tr. Stevia Fluid in einer Schüssel.
  3. Nimm von den abgetropften gesüßten Kirschen rund 60 g weg und stell sie beiseite.
  4. Die restlichen Kirschen zerhacke zusammen mit dem Kirschsaft kurz auf kleiner Stufe im Mixer, so dass noch kleine Stückchen im Fruchtmus übrigbleiben.
So stellst du die Schwarzwälder Kirschtorte fertig:
  1. Die Hälfte der Teigmasse auf eine Antihaftfolie (wir verwenden die Dörrfolie aus dem Dörrgerät) geben und einen kreisförmigen Biskuitboden formen (ca. 15 cm Durchmesser).
  2. Dann die Dörrfolie über einer Kuchenplatte umstülpen und den Teigboden ablösen, um die Torte in der Folge direkt auf der Platte anzurichten.
  3. Streiche die Hälfte des inzwischen im Mixbehälter leicht gelierten Fruchtmuses auf den Biskuitboden. Verteile dann die meisten der beiseite gestellten Kirschen auf der Fruchtschicht und drücke sie leicht an. Behalte noch zehn Kirschen zurück.
  4. Nun streiche etwa ein Drittel der Sahnecreme kreisförmig, ebenfalls rund 15 cm Durchmesser, auf eine Dörrfolie und kippe den Kreis vorsichtig bündig auf die Torte.
  5. Wiederhole die Prozedur wiederum mit dem dunklen Teig: Kreis auf Dörrfolie formen und auf die Torte stülpen.
  6. Streiche das übrige Fruchtmus auf die Teigschicht, aber gib dieses Mal keine ganzen Kirschen dazu.
  7. Wiederum mit Hilfe der Dörrfolie gib eine weitere Lage aus dem zweiten Drittel der Sahnecreme auf die Torte.
  8. Verkleide die Torte außenherum mit dem letzten Drittel der Sahnecreme. Du kannst ein Messer, einen Tortenheber oder einfach die Hände benutzen.
  9. Dekoriere die oberste Cremeschicht mit den zehn übrigen Kirschen.

Die fertige Torte lässt sich wunderbar mindestens einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Sie gewinnt sogar noch an Geschmack.

14 Replies to “Schwarzwälder Kirschtorte, roh-vegan und hippocratisch”

    1. Liebe Nina,

      natürlich kannst du auch getrocknete Steviablätter verwenden. Der Gehalt an Steviolglycosiden ist dabei natürlich Schwankungen unterworfen, weshalb ich dir nicht sagen kann, welche Menge an Blättern du brauchst, um die gewünschte Süßkraft zu erhalten. Es werden sicher einige Blätter sein! Weiter ist zu bedenken, dass die sonstigen Bestandteile im Steviablatt eigene Geschmacksnuancen und Chlorophyll mitbringen, die das Gesamterlebnis der Torte in Geschmack und Aussehen beeinflussen.

      Lieben Gruß

      Rohmeo

  1. Warum sich lange rumstreiten wegen dem Zucker.
    Jede Veränderung im Essverhalten sollte Do von innen kommen.
    Oder?
    Irgendwann kommt der Moment wo der Körper anfängt weniger Nahrung zu verbrauchen und auch weniger Zucker.
    Die Darmflora kommt ins Gleichgewicht und mehr.
    Der Weg ist das Ziel.
    Jede Ernährungslehre liefert wertvolle Erkenntnisse die bedacht seien wollen.
    Vereinigt Euch statt Euch zu bekämpfen.Dad ist Synergie.
    Jede Ernährungslehre im eigenen praktiziert hat auf Dauer Opfer hervorgebracht.Oder anders formuliert gegen den Baum gelaufen. Bedenkt dies.
    Wir reden hier über Prozesse.

    1. Ich hatte gar nicht den Eindruck zu streiten, schon gar nicht, jemanden zu bekämpfen.
      Gerne erkläre ich auf Anfrage, warum wir Stevia als Süßungsmittel jedem Zucker (also auch den Datteln etc.) vorziehen. Da kann ein Leser etwas von mitnehmen, wenn er möchte.

      1. Hallo ☺️

        Ich möchte die Torte für meinen Sohn „backen“. Er bekommt sie seit vielen Jahren schon als „Lieblings“-Geburtstagstorte – bisher allerdings in der Sahne-Biskuit-Version.

        Nun ist er schon seit drei Jahren Rohköstler, sodass auch ich seiner Ernährungsweise Respekt zollen möchte und die Torte entsprechend rohköstlich zubereiten will.

        Da die hier gezeigte Torte eperfekte „klassische“ Proportionen aufweist: wie groß ist bitte die verwendete Form?!

        Vielen Dank und Grüße

        Tina

      2. Liebe Tina,

        das passt ja genau, Rohköstler und Lieblingstorte!

        Die gezeigte Torte ist im Vergleich zur klassischen Sahnetorte eher klein, als Rohköstler können wir gar nicht mehr so viel Schweres essen. Wir formen sie immer mit der Hand, ca. 15 cm Durchmesser. Wenn du eine Form verwenden willst, bedenke, dass du den rohen Teig auch roh wieder herausbekommen musst, er nicht durch Backen verbunden wird.
        Unter „Zubereitung“, Unterpunkt „So stellst du die Schwarzwälder Kirschtorte fertig:“ haben wir es genauer beschrieben.

        Viel Erfolg, guten Appetit und liebe Grüße

        Rohmeo

  2. Ich frage mich, was Hippocrates zu den Rezepten sagen würde… 😀 Diesen Namen zu verwenden, ohne den betroffenen Menschen fragen zu können, finde ich nicht so nett. Ihr interpretiert etwas in seine Aussagen hinein.

    1. Was Jesus wohl zu vielen christlichen Bräuchen, Steiner zu so mancher Waldorfschule sagen würde…

      Spaß beiseite. Hippokrates hat es gut mit den Menschen gemeint und die Bedeutung der Wahl der Nahrung für die Gesundheit erkannt. Darauf berufen wir uns indirekt.

      Direkt nehmen wir unsere Bezeichnung für den Wiedererkennungswert der zugrunde liegenden Erkenntnisse von Ann Wigmore, die „The Hippocrates Diet“ verfasst hat und das „Hippocrates Health Institute“ gegründet.

  3. Zucker ist nicht gleich Zucker.
    Wenn er aus Früchten kommt ist es Fructose die nicht mal Ansatzweise so schnell ins Blut geht wie z.b Raffinade Zucker. Was bedeutet die Insulin Ausschüttung ist nicht so hoch wodurch es keine Belastung für den Körper ist.
    Fructose wird vom Körper auch völlig anders verstoffwechselt als Raffinierter Zucker. Was am Passiven Transport im Darm liegt. Wohingegen Glucose Aktiv Transportiert wird und schnell ins Blut übergeht dadurch entstehen hohe Blutzuckerspitzen gefolgt von einem schnellem abfall. Fruchtzucker in Früchten angewandt z.B ganze Datteln ist ausser bei Fructose Intollerranten Menschen sicherlich die Bessere Lösung als Chemie . Wäre mal ganz Interessant warum ihr Zucker so verteufelt. Das geht weder aus euer Homepage noch aus dem Interview hervor.

    1. „Zucker ist nicht gleich Zucker.“

      Stimmt.

      „Wenn er aus Früchten kommt ist es Fructose“

      Stimmt so nicht. In Früchten sind in der Regel drei Zuckerarten (Glucose, Fructose und Saccharose) in relevanten Mengen enthalten. Die Anteile variieren nach Fruchtsorte, manche enthalten beispielsweise viel mehr Saccharose (=Haushaltszucker) als Fructose.
      Die Gleichung „Zucker in Früchten = Fructose“ ist schlicht falsch.

      „Was bedeutet die Insulin Ausschüttung ist nicht so hoch wodurch es keine Belastung für den Körper ist.“

      Stimmt nicht. Die Insulinausschüttung ist am höchsten bei Glucose (Traubenzucker), die in vielen Früchten enthalten ist.

      „Fructose wird vom Körper auch völlig anders verstoffwechselt als Raffinierter Zucker. Was am Passiven Transport im Darm liegt.“

      Stimmt. Mit der Folge, dass Fructose nicht restlos aufgenommen werden kann, länger im Darm bleibt, gärt und Parasiten nährt. Fructose ist der schlechteste Zucker.

      „…sicherlich die Bessere Lösung als Chemie“

      Du spielst auf die isolierten Steviolglycoside an. Das sind natürliche Stoffe, mit chemischen Verfahren aus Pflanzen gewonnen. Die Stoffe an sich sind keine „künstliche Chemie“, da die Pflanze sie hergestellt hat. „Unnatürlich“ ist das isolierte Vorliegen. (Im Prinzip das Gleiche wie bei der Raffination von Zucker aus Rohr oder Rüben.)

      „Wäre mal ganz Interessant warum ihr Zucker so verteufelt. Das geht weder aus euer Homepage noch aus dem Interview hervor.“

      Hier braucht es Differenzierung.

      1. Zucker als Nahrungsmittel:

      Verteufeln wir nicht. Die Pflanzensäfte unserer Nahrung enthalten eine Menge Maltose (Malzzucker), was wir begrüßen.

      2. Zucker aus Obst:

      Neben Kalorien brauchen wir u.a. Mineralien aus der Nahrung. Nehmen wir Kalorien aus Kohlenhydraten auf, sollten genügend Mineralien dabei sein. Dies ist natürlich bei isolierten Zuckern, aber auch bei Obst, besonders bei Zuchtobst, nicht der Fall (anders als bei grünen Pflanzen). Zucker aus Obst kann daher nicht Hauptenergiequelle sein.
      Entgegen landläufiger Ansicht verzehren unsere nächsten Verwandten im Tierreich, die Menschenaffen, sofern sie wild und in natürlicher Umgebung leben, gar nicht so viele Früchte, sondern zum allergrößten Anteil junge Pflanzen.

      Entsprechend auch die negativen Erfahrungen vieler Rohköstler mit hohem Obstanteil nach einigen Monaten (uns eingeschlossen): Kraftverlust, Karies.
      Grundsätzlich verteufeln wir süße Früchte nicht. Es sollten nicht zu viele sein und es gilt, sie mono zu verzehren (siehe auch 3.).

      3. Zucker als Süßungsmittel:

      Das lehnen wir tatsächlich grundsätzlich ab. Eine zuckerhaltige Frucht schmeckt süß und darf als solche genossen werden. Ihr Zucker dient nicht der Süßung eines anderen Nahrungsmittels.

      Begründung:

      a) Nehmen wir Zucker (egal, welcher Art) mit proteinhaltigen anderen Nahrungsmitteln zu uns, geschieht ab Magen Glykosylierung (Verzuckerung) der Proteine, durch den Einfluss der Magensäure. Ähnlich wie beim Hocherhitzen entstehen AGEs (Zucker-Protein-Verbindungen), die wahrscheinlich krebs- sicher aber suchterregend sind. (Daher kommen so viele Rohköstler auch nicht von den Nuss-Frucht-Köstlichkeiten weg.)

      b) Je nach Art der Aufnahme durch die Darmwand etwas abweichend, werden Zucker jeder Art grundsätzlich sehr schnell aufgenommen, da keine (Einfachzucker) oder fast keine (Disaccharide) enzymatische Spaltung mehr nötig ist.
      Entsprechend sollten sie auch schnell aufgenommen werden können und nicht hinter langsameren Nahrungsmitteln im Verdauungstrakt „Schlange stehen“. Bei langer Verweildauer gären die Zucker, bilden Fuselalkohole und nähren nebenbei noch diverse Parasiten.

      Abschließend erklärt:

      Unsere süßen Rezepte bilden nicht unsere Grundnahrungsmittel ab, sondern Leckereien zu seltenen Anlässen. Und sie sind, so wie alles, bei dem ein Nahrungsmittel den Geschmack eines anderen verändern soll (immer beim Süßen), „unnatürlich“.
      Definitiv ist die Süßung mit Stevia aber verträglicher als die mit Zuckerarten (inkl. Datteln) und erleichtert es, den seltenen Anlass selten bleiben zu lassen – und keine neuen Süchte zu entwickeln.

      1. Ich frag mich wo ihr eure Info über Fructose her habt weder Saccharose noch Glucose ist in Ganzen Früchten enthalten. Wenn man die Zuckerrübe Raffiniert bekommt man ein Produkt mit diesen Inhaltsstoffen.
        Fructose ist schlecht wenn sie Isoliert wird durch einen Chemischen Prozess. Dann spricht man vom Isolierten Fruchtzucker der meistens in Limonade wie Cola usw. verwendet wird. Der wird dann gerne vom Darm schnell aufgenommen.

        Zucker werden eben nicht gleich aufgenommen von der Darmwand.
        Passive oder Aktive Verwertung im Darm. Wie ich schon geschrieben habe wird Fruchtzucker aus ganzen Früchten PASSIV verdaut wodurch es eine langsam ansteigende Zuckerkurve gibt.
        Ohne Belastung für die Organe.
        Aber darauf möchtest du anscheinend nicht wirklich eingehen.

        Etwas zu behaupten macht es nicht richtig auch wenn man viel dazu Schreibt. Unser Körper verlangt Zeitweise Süßes. Wenn es nicht wichtig wäre hätten wir diese Geschmacksempfindung nicht.
        Wenn ich meinem Körper vorgaukel mit Süßstoffen die keine Energie liefern, es kommt jetzt Energie wird das auf Dauer Schäden verursachen. Stevia ist ein Süßstoff mit leerer Energie.
        Hier ist es nur der reine Geschmack also Süß.

        Niemand redet von Obst als Hauptenergiequelle. Ich würde auch nie behaupten wie Frutarier das man Obst als Hauptenergiequelle nutzen soll. Ich Persönlich esse höchstens 20 % in meiner Ernährung Obst und süße auch mit Datteln. Frisches Obst sollte auch immer alleine genossen werden dann Entstehen auch keine Fuselalkohole. Wie auch in dem Post von euch zu lesen.

        Stevialglycoside Zitat:
        Stevialglykoside werden aus den Blättern der Pflanze Stevia rebaudiana extrahiert und sind 200-400mal süßer als Haushaltszucker. Die getrockneten Blätter der Stevia-Pflanze sind 30-45mal süßer als Zucker.

        Allerdings dürfen in Lebensmitteln nur vergleichsweise geringe Mengen verwendet werden, um zu gewährleisten, dass die von der EFSA festgelegte duldbare tägliche Aufnahmemenge (ADI-Wert) nicht überschritten wird.
        Der ADI-Wert gibt die Menge eines Stoffes an, die über die gesamte Lebenszeit täglich verzehrt werden kann, ohne dass dadurch gesundheitliche Gefahren zu erwarten sind.

        Für Stevialglycoside liegt der ADI-Wert bei vier Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Dieser kann vor allem von Kindern (durch deren geringes Körpergewicht) leicht überschritten werden.

        Zitat ende.

        Extration bedeutet es wir ein Chemischer Prozess angewandt. Also habe ich nicht mehr die Natürliche Pflanze sondern ein von der Pflanze Isolierten stoff. So wie es mit Medikamenten auch gemacht wird.
        Wir Isolieren den Stoff von den Tausend anderen in der Pflanze von dem wir hoffen das er wirkt. Wenn etwas Potentiell 10 mal Süßer wird ist es auch eine Raffinationsprozess.
        Wo ist da der Unterschied zum Raffinierten Zucker ?

        Das Konsumiert ihr Selber und gebt es euren Kindern. Das nennt ihr dann Gesünder als andere Süßungsmittel.

        Das nennt ihr dann „hippocratisieren“.
        Wo hier der Gesundheitliche Aspekt ist verstehe ich nicht.

        Steviaglycoside sind keine Natürlichen Stoffe !

        Steviaglycoside haben keine Kalorien und sind für den Menschen unverdaulich was mich nicht Wundert bei einem Isoliertem Stoff.
        Steviagycoside sind als E 960 zugelassen in der EU. Nach einem langem Rechtlichem hin und her.
        Da die Zuckerindustrie Angst hatte verlust zu machen. Anstatt nun aber Stevia als reines Naturprodukt an zu bieten wurde es synthetisiert. Wodurch es in der EU kein Natürliches Stevia Produkt gibt.

      2. Okay, Anteile am Gesamtzucker (% Saccharose, Glucose, Fructose):
        Ananas: 61, 18, 22.
        Banane: 19, 41, 40.
        Grapefruit: 51, 23, 26.
        Cantaloupe-Melone: 56, 20, 24.
        Erdbeeren: 9, 41, 50.
        Blaubeeren: 1, 49, 50.
        Datteln: 50, 25, 25.

        Bitte zur Kontrolle selbst nachschlagen.

        Fructose ist schlecht wenn sie Isoliert wird durch einen Chemischen Prozess. Dann spricht man vom Isolierten Fruchtzucker der meistens in Limonade wie Cola usw. verwendet wird. Der wird dann gerne vom Darm schnell aufgenommen.

        Je mehr Fruchtzucker im Speisebrei, desto langsamer die Aufnahme. Die passive Aufnahme geschieht unter Mithilfe von Glucose passiv, allein durch den Konzentrationsunterschied. Sobald die Isotonie erreicht ist, endet sie ganz, bis das Blut auf der Körperseite des Darms wieder Fructose weggeschafft hat.
        Nochmal: Je mehr Fruchtzucker, desto langsamer die Aufnahme. Und langsame Aufnahme ist NICHT gut.

        Ohne Belastung für die Organe.

        Mit Ausnahme eines wesentlichen Organs: Des Darms.

        Frisches Obst sollte auch immer alleine genossen werden dann Entstehen auch keine Fuselalkohole.

        Das Gleiche gilt für getrocknetes Obst.

        Stevialglykoside werden aus den Blättern der Pflanze Stevia rebaudiana extrahiert

        Genau.

        Wir Isolieren den Stoff von den Tausend anderen in der Pflanze von dem wir hoffen das er wirkt.

        Eine medizinische Wirkung erhoffen wir uns von dem Stoff nicht. Dass er eine süßende Wirkung hat, hoffe ich nicht, da bin ich mir sicher. Genau das wollen wir von diesem isolierten Stoff.

        Wenn etwas Potentiell 10 mal Süßer wird ist es auch eine Raffinationsprozess.
        Wo ist da der Unterschied zum Raffinierten Zucker ?

        Wie gesagt, kein prinzipieller Unterschied. Aber ein ganz anderer Stoff.

        Wo hier der Gesundheitliche Aspekt ist verstehe ich nicht.

        Nochmal mag ich die Hintergründe unserer Süßungsentscheidung nicht erklären.

        Anstatt nun aber Stevia als reines Naturprodukt an zu bieten wurde es synthetisiert. Wodurch es in der EU kein Natürliches Stevia Produkt gibt.

        Oben legst du dar, dass es ein Isolat aus eine Pflanze ist, so, wie Haushaltszucker eines ist. Nun ist es plötzlich ein synthetischer Stoff?!

        Das Konsumiert ihr Selber und gebt es euren Kindern. Das nennt ihr dann Gesünder als andere Süßungsmittel.

        Noch einmal: Süßen ist an sich ein unnatürlicher Vorgang. Bei den Gelegenheiten, zu denen wir uns dennoch dafür entscheiden, wählen wir den Süßstoff, der sich mit den Lebensmitteln, die wir gleichzeitig aufnehmen, am neutralsten verhält.
        Ja, nach unserer eigenen inzwischen jahrelangen Erfahrung, dem Wissen darüber, was mit Zuckern in Kombination mit Protein geschieht und auch dem, was am HHI praktiziert wird, nennen wir das gesünder als andere Süßungsmittel.

  4. Ich finde es eine tolle Idee leckere Rezepte zu veganisieren! Nur ersetzt doch bitte Stevia durch ein anderes Süßungsmittel wie kokosblütenzucker, Honig zu ersetzen. Denn auch wenn es viele glauben Stevia sei natürlich, ist es doch ein hoch chemisch verarbeitetes Produkt. Zucker kommt ja auch aus der Zuckerrübe oder Zuckerrohr. Dennoch ist es hoch raffiniert. Lg

    1. Zucker ist leider Zucker, ziemlich egal ob raffiniert oder in Trockenfrüchten oder aus Kokosblüten. Wir haben nie behauptet, Steviosidextrakt sei „natürlich“. Dennoch halten wir es für viel besser, insbesondere in der Kombination mit anderen Nahrungsmitteln, als jede Zuckerart.
      Wir „veganisieren“ nicht nur (leckeres veganes Backen ist überhaupt keine Kunst), wir „hippocratisieren“.

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